Mit dem CARE-Programm informiert ECFIA über Messungen, Überwachung und Verringerung der Exposition von Faserstäuben, die bei der Herstellung, Weiterverarbeitung und Verwendung der Produkte aus Hochtemperaturwolle freigesetzt werden können.
Wir haben dieses Programm zum Schutz von Arbeitnehmern CARE genannt – Controlled And Reduced Exposure . Unser Ziel ist es, die wissenschaftlich beste Meßstrategie und das beste Meßverfahren zu verwenden sowie die Methoden und Ergebnisse der öffentlichen Überprüfung zugänglich zu machen. Die Messergebnisse aus dem CARE-Programm werden auch im REACh-Prozess verwendet.
Hochtemperaturwollen gehören zur Gruppe der künstlich hergestellten Mineralwollen undwerden hauptsächlich in der Feuerfestindustrie zu Wärmedämmzwecken eingesetzt. Als Feuerfestauskleidung ersetzen sie in Industrieöfen mit Anwendungstemperaturen oberhalb von 600°C die traditionellen Feuerfestprodukte (Steine und Massen). Durch die hervorragenden Wärmedämmeigenschaften von Hochtemperaturwolle kann mit den Produkten in vielen Hochtemperaturprozessen bis zu 50% an Energie eingespart werden.
Zur Gruppe der HTW gehören AES-, Aluminiumsilikat (ASW)- und Polykristallline Wollen (PCW). Die bei der Verarbeitung freigesetzten Faserstäube sollten vermieden, reduziert und unter Kontrolle gehalten werden. Da Aluminiumsilikatwollen in die Kategorie 2 (krebserzeugend im Tierversuch) eingestuft sind, müssen dort wo technisch und wirtschaftlich möglich Substitute eingesetzt werden. Oft ist dies aber aus technischen und wirtschaftlichen Gründen nicht möglich, deshalb sind beim Umgang mit Produkten aus ASW auch besondere Umgangsvorschriften zu beachten.
.